Workshops

Alle 6 Workshops werden jeweils zwei Mal parallel durchgeführt. Sie können somit an zwei der 6 Workshops teilnehmen. Bitte wählen Sie bei der Anmeldung Ihre zwei Workshops aus.

  1. Datenschutz mit der neuen EU Datenschutzgrundverordnung – was bedeutet das für die Onlineberatung
  2. Traumatherapeutische Interventionen in der Onlineberatung
  3. Schon cross-medial unterwegs? Zugänge neu gestalten mittels Mail-, Chat- und Messenger-Beratung.
  4. Onlineberatung mit Ehrenamtlichen- Konzeption, Begleitung und Akzeptanz
  5. Mit der ganzen Welt verbunden und doch allein? – Zur Bedeutung der Selbstfürsorge in der Onlineberatung.
  6. Wie schreibe ich eine ‘gute’ Mail – eine Anleitung in 3 Schritten

 

 

1. Datenschutz mit der neuen EU Datenschutzgrundverordnung – was bedeutet das für die Onlineberatung

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) konkretisiert und erweitert die Rechte von Betroffenen. So müssen Ratsuchende besser zu Zweck, Rechtmäßigkeit und Löschfristen bezüglich ihrer Daten aufgeklärt werden.

Für Anbieter von Online-Beratung bedeutet das, sich verstärkt um „informierte“ Einwilligungen der Ratsuchenden kümmern zu müssen. Die erweiterten Dokumentationspflichten umfassen eine Analyse der Risiken aus Betroffenensicht und die Darstellung der als geeignet definierten Schutzmaßnahmen. Wie bislang auch, müssen die meisten Anbieter eine/n Datenschutzbeauftragte/n bestellen, mit Dienstleistern (etwa Software-Firmen) entsprechende Verträge zum Datenschutz abschließen, alle Mitarbeitenden zur Vertraulichkeit verpflichten usw.
Im WS werden die wichtigsten Grundsätze, spezielle Regelungen und technische Anforderungen für Online-Angebote werden vorgestellt.

Referentin: Corinna Gekeler, Berlin

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2. Traumatherapeutische Interventionen in der Onlineberatung

Psychologische Onlineberatung wird häufig von Menschen in Anspruch genommen, die unter Symptomen leiden, die auf schwere Belastungserfahrungen zurückzuführen sind. Hierzu gehören beispielsweise Selbstverletzendes Verhalten, Suizidalität, Adipositas, Essstörungen, Ängste, Vorbehalte gegen Ärzt*innen und/ oder Psychotherapeut*innen. Die Traumatherapie bietet ein breites Spektrum an stabilisierenden und ressourcenfördernden Methoden, die auch in der Onlineberatung eingesetzt werden können. Im Workshop werden diese Methoden vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmer*innen diskutiert.

Referentin: Annagreta König Dansokho, Tübingen

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3. Schon cross-medial unterwegs? Zugänge neu gestalten mittels Mail-, Chat- und Messenger-Beratung.

Onlineberatung wurde bislang vor allem in Form von Mail- und Chatberatung angeboten. Die Weiterentwickelung der Kommunikationstechnologien und die stärkere mobile Internetnutzungen stellt neue Herausforderungen an die Onlineberatung. Anhand des Modellprojekts der Schwangerschaftsberatung von Caritas und Sozialdienst katholischer frauen (SkF) zur Weiterentwicklung der Beratung im Internet sollen unterschiedliche Aspekte vorgestellt und diskutiert werden. Was bedeutet Nutzerzentrierung in der Onlineberatung und warum ist eine Weiterentwicklung in Richtung cross-mediale Beratung sinnvoll? Wie können künftig auch Messengers in der Onlineberatung eingesetzt werden und worauf muss hierbei geachtet werden? Diese und weitere Fragen werden im Workshop beleuchtet und gemeinsam diskutiert.

Referentin: Sabine Fähndrich, Deutscher Caritasverband, Freiburg

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4. Onlineberatung mit Ehrenamtlichen- Konzeption, Begleitung und Akzeptanz

Onlineberatungsangebote, die mit ehrenamtlichen Berater*innen realisiert werden stellen eine wichtige Säule in der Beratungslandschaft im Netz dar. Unter welchen Voraussetzungen Ehrenamtliche in der Onlineberatung eingesetzt werden können hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Es bedarf einer Konzeption für ein solches Onlineberatungsangebot und einer guten fachliche Begleitung und Qualifizierung der Berater*innen. Weiterhin spielt das Thema Motivation in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen eine wichtige Rolle. Und häufig findet ehrenamtlich organisierte Onlineberatung mit Peers statt, die eine besonders hohe Akzeptanz bei Ratsuchenden erfahren. Doch wie wird die Arbeit mit teils jugendlichen Ehrenamtlichen in der Fachwelt gesehen? Diesen und weitere Fragen werden im Workshop anhand von konkreten Angeboten und Beispielen beantwortet und diskutiert.

Referentinnen: Sigrid Zauter: Institut für E-Beratung, Nürnberg; Clara Nordfeld U25, Freiburg

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5. Mit der ganzen Welt verbunden und doch allein? – Zur Bedeutung der Selbstfürsorge in der Onlineberatung.

Die Selbstverantwortung und Sorge für das eigene Wohlergehen kann für Beratende im Online-Setting eine besondere Herausforderung sein. Vor diesem Hintergrund diskutieren verschiedene Autoren inzwischen u.a. ein Konzept der “digitalen Resilienz”. Sie fragen nach Faktoren und Einflussgrößen, die – neben den bekannten Aspekten, auf die Beratende den selbstfürsorgenden Blick werfen sollten – beachtet werden müssen, wenn die Beratung im Online-Setting stattfindet. Dazu gehört auch die Überlegung, wie die Selbstfürsorge wirksam und nachhaltig in den Arbeitsalltag der Onlineberatung eingebaut werden kann und welche (Rahmen-)Bedingungen dabei unterstützen können.

Referentin: Katja Höllriegel, Augsburg

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6. Wie schreibe ich eine ‘gute’ Mail – eine Anleitung in 3 Schritten

Eine ‘gute’ Mail zu schreiben erfordert von Berater*innen unterschiedliche Kompetenzen. Zunächst muss der Anfragetext gelesen und verstanden werden. Im nächsten Schritt geht es um das Ausformulieren der eigenen Antwort. Es gilt den ‘richtigen Ton’ zu treffen, die geeignete Anzahl an Fragen zu stellen und in einen guten Kontakt mit dem*der Ratsuchenden zu treten.
Der Workshop vermittelt in drei Schritten, wie Berater*innen von der Anfrage zu einer ‘guten’ Antwort kommen. Hierzu werden verschiedene Techniken vorgestellt und praktisch ausprobiert. Die Teilnehmer*innen reflektieren ihre eigenen Lese- und Schreibkompetenzen und sammeln Handwerkszeug für das Formulieren von Mailantworten.

Referentin: Emily Engelhardt, Institut für E-Beratung Nürnberg

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