Online-Supervision mit Esprit – Gelingensfaktoren guter Online-Supervision

Online-Supervision für Online-Berater*innen benötigt zwei unterschiedliche Perspektiven: die supervisorische Sicht auf den Prozess und das spezifische Fachwissen der Online-Beratung.

Das Themenspektrum ist groß. Zu den inhaltlichen Themen gehören zum Beispiel Fragen der professionellen Distanz online oder die Reflexion eines stockenden Beratungsverlaufs.
Auch gruppendynamische Prozesse in Arbeitsteams bekommen in der Online-Supervision Raum.

Ein weiterer wichtiger Bereich sind strukturelle oder auch konzeptionelle Themen innerhalb des (neuen) Online-Beratungsangebots – gerade dafür sind die beiden sich ergänzenden Sichtweisen wesentlich.

Die Kernfrage dieses Workshops:
Was braucht es, um Online-Supervision für Online-Berater*innen attraktiv zu gestalten und so fachspezifisches und persönliches Wachstum zu ermöglichen? Wie würde die Online-Supervision aussehen, die genau zu Ihnen passt?

Die Referentin spannt einen Bogen von den Pflichtelementen bis zur Kür – und teilt ihre Erfahrungen, die sie in einer eigenen Online-Gruppensupervision für Solo-Berater*innen, „Himbeerkonfetti, die etwas andere Supervision für Online-Berater*innen“, gemeinsam mit einer Fachkollegin seit März 2021 gesammelt hat.

Supervision goes und geht online

Nachdem die meisten Beratungsformen inzwischen online und offline angeboten werden, haben sich nun auch die Supervision und ihr Fachverband (DGSv) mit eigenen Angeboten auf den Weg ins Netz gemacht. Erste Erfahrungen zeigen, dass Online-Supervision funktioniert, aber auch, dass verschiedene Dinge dabei zu beachten sind. Deshalb untersuchen wir In diesem Workshop mail- und videobasierte Einzel- und Teamsupervision und fragen:
Was ist bei Online-Supervision tatsächlich anders? Was sind Vor- und Nachteile?
Wie funktionieren Kontraktierung und Triangulierung im Netz?
Und wie könnte eine Evaluierung im Sinne des Qualitätssicherungsverfahrens der DGSv aussehen?