Das Programm vom 14. Fachforum Onlineberatung wird von Eröffnungs- und Abschlussvorträgen – unseren Keynotes – gerahmt.

Eröffnungskeynote: Drei Thesen zur Sozialen Arbeit zwischen Prä- und Post-Corona

Referent*inHendrik Epe
FormatKeynote
Uhrzeit9:00 Uhr

Veranstaltungsbeschreibung

Wenn die häufig verwendete Aussage stimmt, dass „Corona Brennglas für gesellschaftliche Probleme“ ist, sind die sozialen Berufe unmittelbar im Zentrum der Aufmerksamkeit. Soziale Berufe sind systemrelevant! Wir alle haben die Solidaritätsbekundungen für Berufe des Sozial- und des Gesundheitswesens zu Beginn der Pandemie aufmerksam verfolgt, auch wenn das Klatschen langsam verhallt. Und trotz aller Systemrelevanz waren wir in der Pandemie gefordert, neu, anders, oftmals digital, zu arbeiten, was trotz aller Entwicklungen der letzten Jahre nicht Kern sozialer Arbeit ist.

Welche weiteren Entwicklungen lassen sich in diesem Spannungsfeld jetzt und für die Zukunft absehen?

Im Impuls werden anhand von (mindestens) drei Thesen Herausforderungen, insbesondere aber auch Chancen der Pandemie für die Soziale Arbeit umrissen.

Kurzvita

Dipl. Sozialarbeiter/-pädagoge, Sozialmanager (MA), Gründer der auf soziale Organisationen spezialisierten Organisationsberatung IdeeQuadrat und Koordinator des Instituts für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) der Katholischen Hochschule (KH) Freiburg.


Abschluss-Keynote: Das Beste aus zwei Welten: gute Digitalisierung in der Psychotherapie

Referent*inSabine Maur
FormatKeynote
Uhrzeit17:00 Uhr

Veranstaltungsbeschreibung

Die Corona-Pandemie führte zum Sprung ins unbekannte Wasser: plötzlich führten wir Psychotherapeut*innen online-Psychotherapien und online-Fortildungen durch und lernten learning-by-doing Vor- und Nachteile der neuen Formate kennen. Die Keynote reflektiert die gemachten Erfahrungen und stellt sie in einen breiteren Rahmen: wie kann gute Digitalisierung im Bereich der Psychotherapie und der psychischen Gesundheit aussehen? Fokusiert werden Datenlage, Indikationen und Kontraindikationen, Qualitätsaspekte und Gesundheitswirtschaft, Besonderheiten in der Berufsethik sowie Herausforderungen durch die Sozialen Medien im Behandlungskontext. Und was braucht es, um eine gute Digitalisierung in der Psychotherapie zu ermöglichen: wie steht es mit der digitalen Kompetenz von Behandler*innen und Patient*innen? Wenn digitale Transformation gelingen soll, müssen wir sie mit gestalten statt sie zu erdulden.

Kurzvita

Psychologische Psychotherapeutin, niedergelassen in Mainz mit einem Versorgungsauftrag für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie. Präsidentin der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz. Sprecherin der Kommission Digitale Agenda der Bundespsychotherapeutenkammer. Dozentin und Supervisorin. Twitter: @SabineMaur.